{"id":26,"date":"2017-08-08T14:35:10","date_gmt":"2017-08-08T14:35:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bsc-lauter.de\/neu\/?page_id=26"},"modified":"2019-02-28T14:03:04","modified_gmt":"2019-02-28T14:03:04","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bsc-lauter.de\/neu\/?page_id=26","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"<div id=\"dslc-content\" class=\"dslc-content dslc-clearfix\"><div id=\"dslc-main\">\n\t\t<div  class=\"dslc-modules-section \" style=\"\" data-section-id=\"773f10bc1a2\">\n\n\t\t\t\t\n\n\t\t\t\t<div class=\"dslc-modules-section-wrapper dslc-clearfix\"><div class=\"dslc-modules-area dslc-col dslc-12-col dslc-last-col\" data-size=\"12\">\n\t\t<div id=\"dslc-module-b14fc2755c5\" class=\"dslc-module-front dslc-module-DSLC_Text_Simple dslc-in-viewport-check dslc-in-viewport-anim-none  dslc-col dslc-12-col dslc-last-col  dslc-module-handle-like-regular \" data-module-id=\"b14fc2755c5\" data-dslc-module-id=\"DSLC_Text_Simple\" data-dslc-module-size=\"12\" data-dslc-anim=\"none\" data-dslc-anim-delay=\"\" data-dslc-anim-duration=\"650\"  data-dslc-anim-easing=\"ease\" data-dslc-preset=\"none\" >\n\n\t\t\t\n\t\t\t\n\t\t<div class=\"dslc-text-module-content\"><p>Vereinschronik<\/p><p>Der Ball-Spiel-Club Lauter wurde im Jahr 1946 von 27 jungen M\u00e4nnern und Jugendlichen gegr\u00fcndet. Mitinitiator der Vereinsgr\u00fcndung und Leiter der Gr\u00fcndungsversammlung im heute bereits abgerissenen Gasthaus zum \"Wei\u00dfen Lamm\" in der Kohlbergstra\u00dfe, war der damalige Dorflehrer Wilhelm B\u00fcchs.<br>Der 1. Vorstandschaft bei der Gr\u00fcndung des Vereins geh\u00f6rten an:<\/p><p>1. Vorstand Max Geis<br>2. Vorstand Ernst Mallad<br>Schriftf\u00fchrer Erich Manger<br>Kassier Willi Gessner<br>Beisitzer Helmut Schultheis<\/p><p>Von den eigentlichen Gr\u00fcndungsmitgliedern waren zur Jahrtausendwende nur noch zwei Personen Mitglied im Verein. Dies waren Otto Kr\u00f6ckel und Rudi Fehr. Die weiteren Gr\u00fcndungsmitglieder sind leider verstorben bzw. zogen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter, bedingt durch die schlechten Verdienstm\u00f6glichkeiten in der Vorrh\u00f6n, von Lauter weg.<\/p><p>Die erste Vereinsf\u00fchrung fragte am 4. August 1946 bei der amerikanischen Milit\u00e4rregierung in Bad Kissingen nach, ob der neu gegr\u00fcndete Verein genehmigt werde. Hierzu musste die neu geschaffene Satzung in einer deutschen und englischen Ausfertigung nach Bad Kissingen gesandt werden. Am<br>15. Februar 1947 wurde der BSC Lauter mit Sitz in Lauter bei Bad Kissingen, offiziell durch den Landrat, vertreten durch den Sportbeauftragten im Referat III, genehmigt.<\/p><p>Formell stand dem BSC nichts im Wege, was aber zum Fu\u00dfballspielen fehlte war ein geeigneter Sportplatz, ausreichend Spieler, Trikots, Fu\u00dfballschuhe und letztlich ein Ball. Als Fu\u00dfball stand ein mit Lederriemen geschn\u00fcrter, einige dutzendmal mit der Hand gen\u00e4hter, eher eierf\u00f6rmiger Ball zur Verf\u00fcgung. Die Trikots wurden aus Unterhemden selbst angefertigt, wobei ein 10 cm breites rotes Stoffband als Brustring aufgen\u00e4ht wurde. Die Vereinsfarben des BSC Lauter gr\u00fcndeten demnach der Tatsache, dass aus Zeiten des 3. Reiches gen\u00fcgend roter Stoff vorhanden war (Hackenkreuzfahnen). Als Fu\u00dfballschuhe dienten zumeist abgetragene Arbeitsschuhe.<br>Die ersten Spiele wurden in den umliegenden Ortschaften, Poppenroth, Stangenroth und sp\u00e4ter Waldfenster ausgetragen. Als Fl\u00e4che f\u00fcr den Sportplatzbau stellte die Gemeinde Lauter dem BSC ein brach liegendes, verbuschtes St\u00fcck \u00d6dland zur Verf\u00fcgung, welches in etwa l\u00e4ngs zum heutigen Sportplatz lag. Die Sportplatzplanie wurde in freiwilliger Gemeinschaftsarbeit im Jahre 1947 in Angriff genommen, die Sportplatzeinweihung erfolgte drei Jahre sp\u00e4ter im Juni 1950.<\/p><p>Jedoch wies der Platz noch erhebliche M\u00e4ngel auf, wie aus einem Schreiben des damaligen 1. Vorstands an den Bayerischen Fu\u00dfball-Verband nachzulesen ist. In der Mitte des Platzes befand sich ein gr\u00f6\u00dferer gewachsener Fels und bei schlechtem Wetter verwandelte sich eine H\u00e4lfte des Sportplatzes in einen See. Der Sportplatzbau wurde in Eigenarbeit verrichtet, wobei der damalige Vorstand Leo Metz sich gro\u00dfe Verdienste erwarb. Das n\u00f6tige Geld f\u00fcr den Bau wurde aus Mitgliedsbeitr\u00e4gen und den Einnahmen aus Theaterspielen bestritten, welche von Rudolf Schubert, Dorflehrer und Vereinsmitglied, organisiert und einstudiert wurden.<\/p><p>Die 1. Mannschaft beteiligte sich ab 1950, nachdem der Verein am 26. Mai 1950 Mitglied des Bayerischen Landessport-Verbandes wurde, an den Verbandsrundenspielen. Der Umstand, dass zur damaligen Zeit die Spiele nicht immer ohne Hindernisse ausgetragen werden konnten, belegt die Tatsache, dass das Verbandsspiel gegen Reichenbach am 2. September 1951 ausfallen musste. Als Grund gab man an, dass der Spieltermin zu sp\u00e4t bekannt gegeben wurde und es somit den Verantwortlichen nicht m\u00f6glich gewesen war, alle Spieler f\u00fcr das Spiel zusammen zu bekommen, da \"gegenw\u00e4rtig noch ein betr\u00e4chtlicher Teil der Spieler Saisonarbeit in Frankfurt, Offenbach usw.\" nachgingen und f\u00fcr das Spiel nicht zugegen waren.<\/p><p>Das Vereinslokal wurde 1955 ins Gasthaus Fehr verlegt, da hier ein gro\u00dfer Saal f\u00fcr Tanzmusik, Theaterauff\u00fchrungen, Versammlungen und f\u00fcr das gesellige Beisammensein nach dem Training vorhanden war.<\/p><p>Im Jahre 1962 befasste man sich mit der Planung eines vereinseigenen Sportheimes, die vom 2. Vorstand Herbert N\u00fcrnberger erstellt wurde. Am 29. August 1962 erhielt man die Baugenehmigung des Landratsamtes Bad Kissingen. Im gleichen Monat wurde der Mutterboden f\u00fcr den Aushub abgehoben und die Fundamente ausgegraben. Am 1. Dezember 1962 wurden die Dachbinder aufgerichtet und am 18.\/22. und 27. Dezember 1962 das Dach eingedeckt. Im Laufe des Jahres 1963 arbeiteten die Mitglieder am Innenausbau des Sportheims. Der Bau erforderte viel Opferbereitschaft und Idealismus. Alleine die Versorgungsleitungen f\u00fcr Wasser und Strom wurden auf einer L\u00e4nge von \u00fcber 500 m verlegt, wozu eine Reihe Privatgrundst\u00fccke durchquert werden mussten (Beginn der Grabungsarbeiten am 20.09.1963). Selbst eine Druckerh\u00f6hungsanlage f\u00fcr die Wasseranbindung sollte bis in die 90er Jahr hinein Bestand haben. Die damaligen Baukosten beliefen sich auf 50.000,00 DM. Nach 2j\u00e4hriger Bauzeit konnte das neue Sportheim, welches neben dem Sportheim des TSV N\u00fcdlingen das zweite im Altlandkreis Bad Kissingen war, am 1.\/2. August 1964 feierlich eingeweiht werden. Hierbei wurden alle Mitglieder mit \u00fcber 100 freiwilligen Arbeitsstunden mit dem silbernen Halbkranz des Verbandes mit Urkunde f\u00fcr hervorragende Verdienste um die F\u00f6rderung des Sports geehrt. Im Sportheim wurde weiterhin eine Gedenktafel f\u00fcr den Sportheimbau angebracht.<\/p><p>Auf der Gedenktafel wurden folgende Mitglieder als besondere Anerkennung verewigt:<\/p><table><tbody><tr><td width=\"217\"><p>1. Vorstand Otto Kr\u00f6ckel<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>406 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Erich Hartmann<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>102 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>2. Vorstand\u00a0 Herbert N\u00fcrnberger<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>375 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Emil Lang<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>79 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Kassier Erwin Manger<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>363 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Ludwig Lang<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>78 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Beisitzer Winfried Wagner<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>275 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Werner Fehr<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>72 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Ernst N\u00fcrnberger<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>250 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Dieter Geisel<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>64 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Benno K\u00f6th<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>245 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Aquilin Albert<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>62 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Karl N\u00fcrnberger<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>209 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Edgar Wardenburg<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>61 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Werner Reuss<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>206 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>G\u00fcnter Kirschbauer<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>60 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Kurt N\u00fcrnberger<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>177 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Bernhard N\u00f6th<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>59 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Hilmar Gessner<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>174 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Schriftf. Ludwig Metz<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>54 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Erhard Erb<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>127 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Egon Kn\u00fcttel<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>51 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Siegfried Albert<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>124 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Erwin Kirchner<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>51 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Edgar Schlereth<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>105 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Herbert Lang<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>51 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Klaus Kirschbauer<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>104 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\"><p>Josef Kleinhenz<\/p><\/td><td width=\"113\"><p>50 Std.<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"217\"><p>Franz Schlereth<\/p><\/td><td width=\"104\"><p>103 Std.<\/p><\/td><td width=\"47\">\u00a0<\/td><td width=\"170\">\u00a0<\/td><td width=\"113\">\u00a0<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><p>Gro\u00dfe Verdienste erwarben sich seinerzeit: 1. Vorstand Otto Kr\u00f6ckel, 2. Vorstand Herbert N\u00fcrnberger, Vereinskassier Erwin Manger und MdB Alex H\u00f6sl.<\/p><p>Auch sportlich schlug sich die 1. Mannschaft des BSC nicht schlecht, wie der 2. Platz hinter dem TSV Waldfenster in der Spielsaison 1963\/64 zeigt.<\/p><p>Abschlu\u00dftabelle der C-Klasse, Gruppe 11, 1963\/64<\/p><table><tbody><tr><td width=\"134\"><p><strong>\u00a0<\/strong><\/p><\/td><td width=\"53\"><p><strong>Spiele<\/strong><\/p><\/td><td width=\"43\"><p><strong>gew.<\/strong><\/p><\/td><td width=\"54\"><p><strong>unent.<\/strong><\/p><\/td><td width=\"43\"><p><strong>verl.<\/strong><\/p><\/td><td width=\"52\"><p><strong>Tore<\/strong><\/p><\/td><td width=\"59\"><p><strong>Punkte<\/strong><\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"134\"><p>TSV Waldfenster<\/p><\/td><td width=\"53\"><p>14<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>10<\/p><\/td><td width=\"54\"><p>2<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>2<\/p><\/td><td width=\"52\"><p>40:17<\/p><\/td><td width=\"59\"><p>22:6<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"134\"><p>BSC Lauter<\/p><\/td><td width=\"53\"><p>14<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>9<\/p><\/td><td width=\"54\"><p>3<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>2<\/p><\/td><td width=\"52\"><p>36:23<\/p><\/td><td width=\"59\"><p>21:7<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"134\"><p>DJK Gef\u00e4ll<\/p><\/td><td width=\"53\"><p>14<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>7<\/p><\/td><td width=\"54\"><p>6<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>1<\/p><\/td><td width=\"52\"><p>35:16<\/p><\/td><td width=\"59\"><p>20:8<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"134\"><p>TSVgg Hausen<\/p><\/td><td width=\"53\"><p>14<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>7<\/p><\/td><td width=\"54\"><p>1<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>6<\/p><\/td><td width=\"52\"><p>39:27<\/p><\/td><td width=\"59\"><p>15:13<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"134\"><p>DJK Windheim<\/p><\/td><td width=\"53\"><p>14<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>6<\/p><\/td><td width=\"54\"><p>3<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>5<\/p><\/td><td width=\"52\"><p>34:23<\/p><\/td><td width=\"59\"><p>15:13<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"134\"><p>TSV Stangenroth<\/p><\/td><td width=\"53\"><p>14<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>6<\/p><\/td><td width=\"54\"><p>2<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>6<\/p><\/td><td width=\"52\"><p>28:33<\/p><\/td><td width=\"59\"><p>14:14<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"134\"><p>FC Poppenroth<\/p><\/td><td width=\"53\"><p>14<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>1<\/p><\/td><td width=\"54\"><p>1<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>12<\/p><\/td><td width=\"52\"><p>15:46<\/p><\/td><td width=\"59\"><p>3:25<\/p><\/td><\/tr><tr><td width=\"134\"><p>DJK Premich<\/p><\/td><td width=\"53\"><p>14<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>1<\/p><\/td><td width=\"54\"><p>-<\/p><\/td><td width=\"43\"><p>13<\/p><\/td><td width=\"52\"><p>10:52<\/p><\/td><td width=\"59\"><p>2:26<\/p><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><p>Die DJK Langenleiten trat nach dem 1. Spiel zur\u00fcck und der TSV Steinach wurde wegen mehrfachen Nichtantretens aus der Tabelle gestrichen.<\/p><p>Im August 1964 trug man sich erstmals mit dem Gedanken eine Spielgemeinschaft im Jugendbereich mit dem TSV Waldfenster zu gr\u00fcnden. Es gab zwar schon vor dieser Zeit Sch\u00fcler- und Jugendmannschaften des BSC Lauter, die zumeist unorganisiert Spiele gegen andere Mannschaften austrugen, oft im Zusammenhang mit Schulmannschaften, aber keine eigentliche Jugendmannschaft innerhalb des Vereins. Unter Trainer Matthias Kiwitz spielte erstmals 1965 eine eigene BSC-Jugend, die zwei Jahre sp\u00e4ter ihre erste Meisterschaft feiern konnte.<\/p><p>Das Vereinsleben insgesamt konnte letztlich durch das Vereinsheim attraktiver gestaltet werden. So z\u00e4hlte der Verein im Jahre 1966 bereits 85 Mitglieder. Am 16.\/17. Juli 1966 feierte man das 20j\u00e4hrige Bestehen des Vereins zu dem MdB Alex H\u00f6sl (Nordheim\/Rh\u00f6n) in Anerkennung seiner Verdienste um die finanzielle Realisierung des vorangegangenen Sportheimbaus zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Gleichzeitig wurden langj\u00e4hrige Mitglieder anl\u00e4sslich der Feierlichkeiten geehrt.<\/p><p>Unter der Leitung von Herbert N\u00fcrnberger konnte im September 1970 eine Damen-Fu\u00dfball-Mannschaft gegr\u00fcndet werden, wobei mit dem Training am 17. September 1970 begonnen wurde. Trainer war \u00fcber die gesamte Bestehensdauer der Damenmannschaft Emil Lang. Das erste Spiel trug \"frau\" am 25. Oktober 1970 gegen den FC 06 Bad Kissingen aus. Die spielerisch und technisch \u00fcberlegenen Kissingerinnen gewannen 4:0. In unserer Mannschaft spielten seinerzeit u.a. Ida Fehr, Ilse N\u00fcrnberger, Margaretha Geisel, Gabriele Geis, Helmtrud Schlereth, Silvia Kr\u00f6ckel, Gudrun Halbig, Hildegard Metz, Waltraud Metz, Anni Hartmann, Rita Fehr, Wiltrud Geis und Sigrid Halbig mit. Am 25. M\u00e4rz 1971 trafen sich in Schweinfurt 12 Fu\u00dfballvereine (FC Hammelburg, SC Oberbach, FC Bad Kissingen, SV M\u00fcnnerstadt, FC Rottershausen, FC Gro\u00dfwenkheim, TSV Oberlauringen, FC 05 Schweinfurt, FC Gerolzhofen, VfB Humprechtshausen, SV Schraudenbach und der BSC Lauter) um eine Damenfu\u00dfball-Kreisklasse zu gr\u00fcnden. Fortan wurden Verbandsspiele in der Gruppe 1 zusammen mit Oberwildflecken, Hammelburg und Bad Kissingen ausgetragen. Neben vielen Lauterern spielten auch Frauen aus Oberthulba, Schlimpfhof, Waldfenster und sp\u00e4ter auch aus Haard in der Mannschaft des BSC Lauter mit.<\/p><p>Schnell zeigte sich, dass der alte Sportplatz den gestiegenen Spielbeanspruchungen nicht mehr gewachsen war. Eine Damen-, 2 Herren- und die Jugendmannschaft machten dem \"Rasen\" schwer zu schaffen und so war es nicht verwunderlich, dass der Sportplatz immer steiniger, unebener und grasloser wurde. Bereits im Jahr 1971 bat der Verein in einem Brief an die Gemeindeverwaltung von Lauter den Kauf von Flurst\u00fccken f\u00fcr einen neuen Sportplatzbau zu erm\u00f6glichen. Unter Mithilfe der Gro\u00dfgemeinde Burkardroth konnte man einen Ausweichplatz an der Lauterer Kreuzung (jenseits der B 286, Gemarkung Zahlbach) schaffen, der f\u00fcr einige Jahre als Provisorium dienen sollte.<br>Im Laufe des Jahres 1971 wurde mit einem kleinen Fest das 25j\u00e4hrige Bestehen gefeiert und der Verein konnte am 25.02.1972 nach \u00dcberarbeitung der Gr\u00fcndungssatzung erstmals in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bad Kissingen eingetragen werden.<\/p><p>Einen H\u00f6hepunkt im damaligen Vereinsleben stellten die Olympischen Spiele in M\u00fcnchen dar. Der kleine Fu\u00dfballverein in Lauter wurde unter den vielen Vereinen des Altlandkreises Bad Kissingen ausgew\u00e4hlt, eine Teilstrecke des Olympia-Fackellaufs von M\u00fcnchen nach Kiel zu tragen. Die damalige Wegstrecke des Stafettenlauf f\u00fchrte von Oerlenbach \u00fcber Bad Kissingen nach Garitz, von wo ab die Fackel mit einem Motorrad bis zur Ortsgrenze von Waldfenster bef\u00f6rdert wurde. Durch die Ortschaft Waldfenster wurde die Fackel von einem L\u00e4ufer getragen, bevor Ludwig Metz, in Begleitung von Emil Lang, Elmar Metz, Dieter F\u00fcller, Herbert F\u00fcller und Bernhard F\u00fcller, die Fackel ab dem Waldfensterer Wasserreservoir bis zur Alt-Landkreisgrenze (Waldgrenze vor Platz) auf einem Rennrad transportieren durfte.<\/p><p>In der Saison 1973\/74 konnte erstmals in der Vereinsgeschichte unter Trainer H. Christoph (Bad Kissingen) die 1. Mannschaft ihre Meisterschaft als erster Unterfr\u00e4nkischer Fu\u00dfballmeister in der C-Klasse 22 feiern. Man wurde ungeschlagen mit 30:2 Punkte und 57:10 Toren vor dem TSV Waldfenster Fu\u00dfballmeister. Torsch\u00fctzenk\u00f6nig mit 15 Treffern wurde Eckard Fehr, gefolgt von Albrecht H\u00f6chemer (12), Herbert F\u00fcller (10), Erwin Deppert (6), Bernhard F\u00fcller (4) und Edwin K\u00f6th (3). Der B-Klassenaufenthalt dauerte nur ein Jahr und auch die Damen- und Reservemannschaft mu\u00dfte im Jahr 1974 aufgrund Spielermangels vom Verbandsspielbetrieb zur\u00fcckgezogen werden.<\/p><p>Im gleichen Jahr wurde 1 ha Fl\u00e4che im Bereich des alten Sportplatzes erworben und mit dem Bau des neuen Sportgel\u00e4ndes begonnen. Die gewaltigen Erdbewegungen mit Abtragung von schwerem Fels konnte letztlich nur durch die Gegenwart der US-Amerikaner in Bad Kissingen verwirklicht werden. Eine Pioniereinheit unter der Leitung von Anton Moderhak konnte f\u00fcr diese Arbeit gewonnen werden. Der damalige Finanzierungsplan f\u00fcr den Sportplatzbau lautete auf 300.000,00 DM und stellte eine Herausforderung an die Vereinsfinanzen dar und sollte auch f\u00fcr Jahre eine gro\u00dfe Arbeitsleistung des Vereins bedeuten.<\/p><p>Vom 30. Juli bis 2. August 1976 feierte man unter der Schirmherrschaft von Alex H\u00f6sl, MdB (20.03.1977 \u2020) das 30j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest des BSC Lauter. Zuvor wurden am 25. Juli verdiente und langj\u00e4hrige Mitglieder anl\u00e4sslich eines Festkommers in der Edelwei\u00dfhalle geehrt. Hierzu konnte man den damaligen Vizepr\u00e4sidenten des Bayer. Fu\u00dfballverbandes, Heiner M\u00fcller, begr\u00fc\u00dfen. F\u00fcr die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle Edelwei\u00df und der Gesangsverein Haard.<br>Die inoffizielle Einweihung erfuhr das neue Sportgel\u00e4nde mit 400-Meter-Laufbahn, welches von der Anlage her seinesgleichen im Landkreis sucht, bereits am 31. Juli 1977, als im Rahmen eines Jugendpokalturniers erstmalig auf dem neuen Sportplatz gespielt wurde. Die feierliche Einweihung des Sportgel\u00e4ndes erfolgte ein Jahr sp\u00e4ter am 23.07.1978. Benannt wurde die Sportanlage nach der gro\u00dfz\u00fcgigen M\u00e4zenin des Vereins, Emmi Tabbert (29. M\u00e4rz 1988 \u2020), die am 27. Juli 1979 zum Ehrenmitglied des BSC Lauter ernannt wurde. Vom 22. bis 24. Juli 1978 feierte man die Sportgel\u00e4nde-Einweihung. Als H\u00f6hepunkt des Festes richtete der Verein ein Push-Ball-Spiel (Balldurchmesser 1.50 m) zwischen einem Team der US-Armee Bad Kissingen und einer Bundeswehrauswahl Wildflecken aus. Bereits in dieser Zeit wurden Pl\u00e4ne f\u00fcr einen Ausweichplatz mit Trainingsflutlicht oberhalb des Hauptplatzes angegangen. Die Errichtung des Flutlichtes erfolgte letztlich 1980.<\/p><p>In der Saison 1978\/79 konnte unter Spielertrainer Karl-Heinz Back (Bad Bocklet) erneut die Meisterschaft in der C-Klasse 22 errungen werden, wobei nach einem Jahr B-Klassenzugeh\u00f6rigkeit man wieder den Weg zur\u00fcck in der C-Klasse antreten musste.<\/p><p>Am 7. M\u00e4rz 1979 wurde eine Gr\u00fcndungsversammlung f\u00fcr eine Gymnastikgruppe einberufen und im Laufe des Jahres traten \u00fcber 60 Frauen, vorwiegend aus Lauter und Katzenbach, dem Verein bei. Die Damengymnastikgruppe stellt seit dieser Zeit eine wichtige Vereinsabteilung dar und hat sich bis in die heutige Zeit st\u00e4ndig vermehrt. Das Angebot wurde von den anf\u00e4nglichen Gymnastikstunden mit Aerobic, Callanetics und einer Jazz-Dance-Gruppe kontinuierlich erweitert. Angefangen wurde mit zwei Gymnastikgruppen, die von 1979-83 unter der Leitung von Elisabeth Klemm und Petra M\u00fcller\/Luzia Metz ihre \u00dcbungsstunden im Sportraum des Lauterer Kindergartens abhielten. Nach dem schwanger-schaftsbedingten Ausfall von Petra M\u00fcller und Luzia Metz sprang Anni F\u00fcller als \u00dcbungsleiterin (1983-1985) ein. Mit dem Jahr 1986 wurde wiederum Petra M\u00fcller aktiv und ab 1988 musste die Edelwei\u00df-Halle als Trainingsraum genutzt werden, da im Kindergarten kein Platz mehr zur Verf\u00fcgung stand. Margot Reitelbach f\u00fchrt seit 1989 Gymnastikstunden durch, wobei 1990 mit der neu gebauten Lauterer Schulsportturnhalle das beengte, ung\u00fcnstige Platzangebot verbessert werden konnte und der Damenabteilung neue M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnete. Unterst\u00fctzung fand man 1991 durch Evelyn Manger, die nun abwechselnd mit Margot Reitelbach die \u00dcbungsstunden abhielt. 1993 bot man erstmalig Callanetics an und gr\u00fcndete eine eigenst\u00e4ndige Jazz-Dance-Gruppe. Ab 1995 wurden unter Tanja Sommerfeld und sp\u00e4ter unter Margot Reitelbach Aerobic-Stunden angeboten.<\/p><p>Im gleichem Jahr (1979) wurde auch der eigentliche Grundstein f\u00fcr eine intensive, \u00fcber das Sportliche weit hinausgehenden Freundschaft mit der franz\u00f6sischen Partnerortschaft Andrez\u00e9 und seinem Sportverein A.S.S.P. Andrez\u00e9 gelegt (siehe eigenen Text hierzu).<\/p><p>Am 17. Juni 1981 feierte man mit einem Festkommers in der Edelwei\u00dfhalle das 35j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest, bei dem die langj\u00e4hrigen Verantwortlichen an der Vereinsspitze, Otto Kr\u00f6ckel und Herbert N\u00fcrnberger, zu Ehrenmitgliedern ernannt und weitere verdiente Mitglieder geehrt wurden.<\/p><p>Bereits 1982\/83 konnte unter Spielertrainer Egon Friedel (Steinach) wiederum die Meisterschaft in der C-Klasse 22 errungen werden, wobei man bereits sehr fr\u00fchzeitig, f\u00fcnf Spiele vor Saisonende, ohne Punktverlust als erster Unterfr\u00e4nkischer Meister fest stand. Letztlich belegte man mit 78:25 Toren und 36:4 Punkten den 1. Platz, der B-Klassenaufenthalt w\u00e4hrte jedoch nur ein Jahr.<\/p><p>Am 5. Juli 1986 feierte man mit einem Festkommers in der Edelwei\u00dfhalle das 40igste Gr\u00fcndungsjahr des BSC Lauter. Als Geschenk \u00fcberreichte die Schirmherrin, Emmi Tabbert, dem Verein die Originaltafel des ZDF-Sportstudios der Olympiade von 1972 in M\u00fcnchen, auf der sich verschiedene Medaillengewinner, unter anderem Heide Rosendahl und Annegret Richter, mit ihren Unterschriften verewigt hatten. Die Feierlichkeiten zum Vereinsjubil\u00e4um beschloss man mit einen Fest vom 12. bis 14. Juli 1986.<\/p><p>Der 45. Geburtstag des Vereines wurde mit einem Festkommers am 5. Juli 1991 gefeiert und bis zum<br>08. Juli 1991 ein Werbeturnier bei lauem Sommerwetter abgehalten. Im August fuhr die AH-Abteilung des BSC nach Andrez\u00e9 und verbrachte dort einige Tage.<br>1993 richtete der BSC Lauter erstmalig den Gro\u00dfgemeindepokal des Marktes Burkardroth aus und veranstaltete die 1. Lauterer Rocknacht, zu der drei Musikgruppen mehr oder weniger ihr Bestes (!) gaben.<\/p><p>Im Verbandsspielbetrieb-Jugend f\u00fchrt der Verein seit 1984 Spielgemeinschaften mit der DJK Stralsbach und sp\u00e4ter mit dem TSV Waldfenster und der FC Viktoria Poppenroth. Neben der anf\u00e4nglichen A- und<br>C-Jugend konnten im Laufe der Jahre wiederholt F-, E- und D-Jugend hinzu angemeldet werden, wobei der BSC \u00fcber 60 Jugendliche im Jugendbereich einsetzt. Als Erfolge der vergangenen Jahre lassen sich unter anderem die E-Jugendmeisterschaften in der Spielrunde 1985\/86, 1993\/94 und 1994\/95, sowie die<br>F-Jugendmeisterschaft in der Saison 1994\/95 anf\u00fchren.<\/p><p>Das in den Jahren 1962-64 errichtete Vereinsheim hielt den durch das Vereinsleben gestiegenen W\u00fcnschen nicht mehr stand und so plante man bereits seit Anfang der 80er Jahre einen Erweiterungsbau des Sportheimes, der die unzureichenden sanit\u00e4ren Anlagen und Umkleidekabinen f\u00fcr Spieler und Schiedsrichter beinhalten sollte. 1994 stellte man einen Bauantrag und begann bereits im Herbst desselben Jahres, die f\u00fcr eine Erweiterung notwendigen Anschl\u00fcsse f\u00fcr Kanal, Wasser und Strom von der Ortschaft zum Sportheim zu verlegen. Hierzu wurden an vier Wochenenden die ca. 500 m Versorgungsleitungen mit 670 freiwilligen Arbeitsstunden verlegt. Eine Grundvoraussetzung f\u00fcr die Sportheimerweiterung war gegeben. Am 21. April 1995 wurde mit dem Aushub des Erweiterungsbaus begonnen. Bereits am 14. August 1995 feierte man im umgebauten Sportheim Richtfest. Die Fu\u00dfball-Verbandsrunde konnte ohne gr\u00f6\u00dfere Unterbrechung in der Saison 1995\/96 die neuen Dusch- und Umkleidem\u00f6glichkeiten des erweiterten Sportheims nutzen. In \u00fcber 12.000 freiwilligen Arbeitsstunden wurde diese Gro\u00dfaufgabe f\u00fcr den Verein mit seinen damaligen ca. 400 Mitgliedern gemeistert. Ohne Mithilfe der Vereinsmitglieder und der Lauterer Bev\u00f6lkerung w\u00e4re dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt gewesen. Dabei ist zu betonen, dass der Hauptteil der Arbeitsstunden von ca. 30 Personen geleistet wurde.<\/p><p>Das 50j\u00e4hrige Bestehen wurde mit einem 4t\u00e4gigen Fest 1996 gefeiert, in dessen Rahmen die Gr\u00fcndungsmitglieder Franz Schlereth (verst. 27.01.2011) und Rudi Fehr (verst. 11.01.2013) zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden. In einem vorweg abgehaltenen Festkommers in der Edelweisshalle, musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Edelweiss Lauter unter Leitung von Lothar Muth, konnten zudem langj\u00e4hrige Vereinsmitglieder und Funktion\u00e4re geehrt werden.<br>Ein H\u00f6hepunkt des sportlich mit der Ausrichtung des Gro\u00dfgemeindepokals der Marktgemeinde Burkardroth betrauten Jubil\u00e4umsfests auf dem Sportgel\u00e4nde war das Damengymnastiktreffen von \u00fcber 500 Damen am Montag.<\/p><p>Die Einweihung des mit einem Erweiterungsbau erneuerten Vereinsheims erfolgte im Jahr 1998. Bei sch\u00f6nem Sommerwetter konnten die musikalischen Gruppen \u201eREMAKE\u201c und \u201eDOLCE VITA\u201c \u00fcberzeugen und einen soliden Grundstock zur Konsolidierung der Vereinsfinanzen beitragen.<\/p><p>Im sportlichen Bereich konnte die Talsohle mit der R\u00fcckkehr von vereinseigenen Talenten aus h\u00f6herklassigen Landkreisvereinen ab dem Spieljahr 2000\/2001 durchschritten werden. Unter Spielertrainer Christian Tuschinski (Lauter) konnte die Meisterschaft in der A-Klasse Gruppe 22 vorzeitig gesichert werden.<br>Nach 3-j\u00e4hriger Zugeh\u00f6rigkeit in der Kreisklasse errang man unter Spielertrainer Thomas Lutz (Thulba), der seit der Saison 2002\/2003 verantwortlich ist f\u00fcr den sportlichen Erfolg, in der Spielzeit 2003\/2004 die Meisterschaft in der Kreisklasse Rh\u00f6n 1 und stieg erstmalig in der Vereinsgeschichte in die Kreisliga auf, in der man sich im zweiten Jahr trotz spielstarker Konkurrenz bew\u00e4hren konnte.<\/p><p>Im Hinblick auf die baulichen Anlagen wurden in den vergangenen Jahren mehrere Projekte angegangen. Neben der Befestigung und Pflasterung des Au\u00dfenbereichs um das Sportheim wurden im Jahr 2005 die Planungen zur Umgestaltung und Erneuerung des in die Jahre gekommenen Hauptspielfeldes konkretisiert. Grundvoraussetzung zur Umsetzung der Idee einer Neuanlage\/Sanierung des unebenen bzw. kaum mehr ordentlich zu bespielenden Sportplatzes war die Sicherung einer dauerhaften Bew\u00e4sserung der Spielfl\u00e4chen, unterstrichen durch den sehr trockenen Sommer 2003.<br>Die Verlegung einer Wasserzuleitung von der alten Lauterer Wasserversorgung konnte im Fr\u00fchjahr\/Sommer 2005 verwirklicht werden. Daneben wurden Tankanlagen mit einem Fassungsverm\u00f6gen von 70.000 Liter eingebaut und an die Bew\u00e4sserungsanlage angeschlossen.<br>Das Hauptspielfeld wurde von der Firma Sportplatzbau S\u00f6der, Wolfram-Eschenbach\/Sandberg\u2013Kilianshof, ab Mai 2005 von Grund auf neu angelegt. Da der Verein schon dabei war wurde gleichzeitig der Nebenplatz ebenfalls mit einer Beregnungsanlage ausgestattet und es gab in 2005 Planungen, die im Flurbereinigungsverfahren Zahlbach zugewiesene Fl\u00e4che hinter dem Nebenplatz als Kleinspielfeld f\u00fcr Jugendspiele auszuweisen.<br>Die vereinseigene Sportanlage mit 400-Meter-Laufbahn konnte zum 60. Vereinsbestehen runderneuert werden, wobei die Spielfelder gleichzeitig mit einer durch Regenwassereinspeisung unterst\u00fctzten Bew\u00e4sserungsanlage ausgestattet wurden. Mit finanzieller Unterst\u00fctzung des Marktes Burkardroth und hoher pers\u00f6nlichen Einsatzbereitschaft der Vereinsmitglieder ist die Sanierung der Laufbahn, welche nunmehr wieder dem Breitensport zur Verf\u00fcgung steht, erm\u00f6glicht worden.<br>Herauszuheben sind hierbei die besonderen Verdienste der beiden \u201eBauleiter\u201c Emil Lang und Klaus Kirschbauer, welche die Betreuung und Organisation der Bauarbeiten \u00fcbernahmen und ohne deren hohes pers\u00f6nliches Engagement die Umsetzung der Gestaltungsarbeiten letztlich zum Scheitern verurteilt gewesen w\u00e4ren.<\/p><p>Zum 60j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsfest vom 14. bis 17. Juli 2006 wurde das Hauptspielfeld nach einj\u00e4hriger Bauzeit seiner Nutzung \u00fcbergeben.<br>Das Er\u00f6ffnungsspiel bestritt das verst\u00e4rkte U19\/21-Jugendmannschaft des in Spielgemeinschaft mit dem TSV Waldfenster und der DJK Stralsbach gef\u00fchrte Team gegen die U19-Mannschaft des Bundesligisten Eintracht Frankfurt (Ergebnis 0:22).<br>Neben einem attraktiven sportlichen Programm (u.a. Promi-Mannschaft, Werbespiele Herren, Einlagespiel Damen und Betriebs-\/Freizeitmannschaft), bot man den Besuchern an allen Tagen mit den Gruppen \u201eW.I.A.B.\u201c, \u201eRh\u00f6ner Bluat\u201c, \u201eNew Choice\u201c und den \u201eFUZZY\u00b4S\u201c auch musikalisch ein abwechslungsreiches Angebot.<\/p><p>Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 60j\u00e4hrigen Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um mit gleichzeitiger Inbetriebnahme des sanierten Sportplatzes wurde dem BSC Lauter am Montag, 17. Juli 2006 die \u201eSILBERNE RAUTE\u201c, das G\u00fctespiegel des Bayerischen Fu\u00dfball-Verbandes durch den Kreisehrenbeauftragter Rh\u00f6n, Georg St\u00f6th, verliehen.<br>Der Verein erhielt die Auszeichnung aufgrund seines vielf\u00e4ltigen Engagements im Bereich der Aufgabenfelder Jugend, Ehrenamt, Pr\u00e4vention und Breitensport. Neben der Gestaltung und Umsetzung eines aktiven Vereinslebens mit einem gro\u00dfen Angebot an sportlichen Bet\u00e4tigungsfeldern f\u00fcr Jung und Alt, wurde der als \u201eEinzelspartenverein-Fu\u00dfball\u201c z\u00e4hlende Kreisligist f\u00fcr seine Verdienste im sozialen und gesellschaftlichen Bereich ausgezeichnet.<br>Der kleine Ortsverein mit seinen \u00fcber 400 Mitgliedern bietet neben Bambinoturnen f\u00fcr die Kleinsten und Kinderturnen f\u00fcr 3- bis 6-J\u00e4hrige, Aktivit\u00e4ten auf dem Bereich des Breitensports f\u00fcr die ganze Familie an und unterh\u00e4lt eine aktive Damenabteilung.<br>Weiterhin setzt er das Kooperationsmodell des Bay. Kultusministeriums mit den Schulen in Bayern um und betreibt eine Sport-Arbeits-Gemeinschaft \u201eSPORT-NACH-EINS\u201c mit der VS Burkardroth-Premich unter der Leitung von der in Stralsbach beheimateten Lehrerin Claudia Klaas.<\/p><p>In der Saison 2006\/2007 \u00fcberwintert die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Lutz mit 11 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz mit einem kaum aufzuholenden Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz in der Kreisliga und stieg am Ende der Runde nach 3j\u00e4hrigem Kreisliga-Aufenthalt in die Kreisklasse ab. Die 2. Mannschaft startete erstmals in der Geschichte des BSC Lauter in einer Punkterunde.<\/p><p>Nachdem bereits im Jahr 2005 die Planungen f\u00fcr ein Kleinspielfeld angegangen wurden und die Plangenehmigung f\u00fcr den Platz und die Flutlichtanlage im Jahr 2008 eingereicht wurden, erfolgten die Planierarbeiten im Fr\u00fchjahr 2009 durch die Firma Sportplatzbau S\u00f6der. Im Juni wurde der Fangzaun zur Bundesstra\u00dfe errichtet und die Halle und das marode Hallendach erneuert. Die Einweihung des Kleinspielfeldes erfolgte im Juli durch Kaplan Michael Kubatko, der sich nicht nehmen lie\u00df den ersten 9-Meter-Strafsto\u00df auf das Tor der zuvor zu Ehrenmitgliedern ernannten Bauleiter Emil Lang (verstorben am 08.01.2012) und Klaus Kirschbauer zu schie\u00dfen. Au\u00dferdem feierten wir im kleinen Rahmen das 30j\u00e4hrige Bestehen unserer Damengymnastik mit einem Sektempfang am Montagabend.<\/p><p>Im Sportlichen hatte die Jahre 2009 und 2010 auch einiges zu bieten.<br>Die 1. Mannschaft verlor im Jahr 2009 in der Relegation gegen den TSV Ma\u00dfbach in N\u00fcdlingen mit 1:3 und blieb der Kreisklasse unter dem Trainergespann Thomas Strauch und Christian Heilmann erhalten. Im Jahr 2010 war man punktgleich mit dem SV Niederlauer und konnte in einem spannenden Spiel in Bad Bocklet zun\u00e4chst mit 3:2 die Vizemeisterschaft in Kreisklasse feiern. Im entscheidenden Spiel in Burglauer gegen Eichenhausen (5:3 n.E.) gewann man und konnte nach 2007 wieder in die Kreisliga aufsteigen.<\/p><p>Bereits im Winter\/Fr\u00fchjahr 2011 stellten Vereinsvertreter des TSV Waldfenster eine Anfrage auf Zusammenschluss im Spielbetrieb und so wurde f\u00fcr das Spieljahr 2011\/12 eine Spielgemeinschaft in der A-Klasse mit der 2. Mannschaft des BSC Lauter eingegangen. Die um wenige Waldfensterer verst\u00e4rkte, aber durch mehr Abg\u00e4nge stark geschw\u00e4chte 1. Mannschaft musste in der Saison 2011\/12 leider den Gang in die Kreisklasse antreten. Das A-Klasse-Team konnte im ersten Jahr im Relagationsspiel gegen den FC Elfershausen (4:1 am 03.06.2012 in Albertshausen) die Klasse noch halten, in der Saison 2012\/13 musste man als Tabellenletzter in der A-Klasse Rh\u00f6n 1 mit nur 8 gewonnenen Punkten den Gang in die B-Klasse antreten.<br>F\u00fcr die Spielsaison 2013\/14 trennte sich der TSV Waldfenster wieder von gemeinsamen Spielbetrieb mit dem BSC und meldete eine eigenst\u00e4ndige Mannschaft, wie auch der BSC Lauter eine Zweite in der B-Klasse an. Im Sommer 2014 kamen der FC Viktoria Poppenroth mit seiner 1. Mannschaft und der BSC Lauter mit seiner 2. Mannschaft zu einer Kooperation zusammen, die bis zur Saison 2017\/18 Bestand hat. In den beiden ersten Jahre spielte man in der A-Klasse, musste aber in der Saison 2015\/16 den Gang in die B-Klasse antreten.<\/p><p>In Abstimmung mit den Stadtwerken Bad Kissingen konnte im Sommer 2017 der Anschluss an das Erdgasnetz realisiert werden. Die Gasleitung vom Verteiler bis unterhalb des Sportheims wurde im Juni fertiggestellt, danach wurde im September 2017 eine 60 Meter lange Gasleitung vom \u00dcbergabepunkt unterhalb des Sportheims bis ins Sportheim in Eigenleistung erstellt. Am 12. Oktober 2017 konnte die Heizungsanlage von Fl\u00fcssiggas auf Erdgas umgestellt werden.<\/p><p>Im Jahr 2017 stimmte das Staatliche Bauamt Schweinfurt die Planungen f\u00fcr den Bau des Kreisels mit Erweiterung des Pendlerparkplatzes an der Lauterer Kreuzung ab, f\u00fcr deren Erweiterung der BSC Lauter die erforderliche vereinseigene Fl\u00e4che zur Verf\u00fcgung stellte. Die Umgestaltung der Kreuzung zum Kreisel und die Parkpl\u00e4tze konnten im Jahr 2018 umgesetzt werden, wobei die in die Jahre gekommene Zufahrt zum Sportheim ebenfalls neu asphaltiert werden konnte.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>Seit der Spielzeit 2018\/19 beteiligt sich der um Spieler aus Poppenroth verst\u00e4rkte Kader unter Federf\u00fchrung des BSC Lauter in der Kreisklasse. Eine gemeinsame 2. Mannschaft musste aufgrund Spielermangels leider abgemeldet werden.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><\/div>\n\t\t\t\t<\/div><!-- .dslc-module -->\n\t\t<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VereinschronikDer Ball-Spiel-Club Lauter wurde im Jahr 1946 von 27 jungen M\u00e4nnern und Jugendlichen gegr\u00fcndet. Mitinitiator der Vereinsgr\u00fcndung und Leiter der Gr\u00fcndungsversammlung im heute bereits abgerissenen Gasthaus zum &#8222;Wei\u00dfen Lamm&#8220; in der Kohlbergstra\u00dfe, war der damalige Dorflehrer Wilhelm B\u00fcchs.Der 1. 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